BlueSCSI-V2
BOOTSEL
 
BlueSCSI V2

Desktop 50 Pin Modifiziert

Diese BleuSCSI-Platine basiert auf dem BlueSCSI V2 Projekt, das sich hier auf GitHub befindet: BlueSCSI V2 auf GitHub
Diese Version hier ist eine im Platinlayout geänderte Version, die auf der Vorlage basiert, die sich hier im BlueSCSI V2 Projekt befindet. Die Änderungen habe ich vorgenommen, damit der Emulator den Stromversorgungs-Anschluss für Festplatten nutzen kann, wie sie in älteren Rechnern Standard sind. Außerdem habe ich Montagelöcher hinzugefügt, damit man den Emulator in die gleichen Montage-Schächte für 8,9cm / 3,5" Festplattenlaufwerke einbauen kann, wie die entsprechenden SCSI-Festplatten. Dafür mussten die Widerstände, Lötpads und der LED-Anschluss die Position wechseln.

Wer mehr zu dem BlueSCSI V2 Projekt erfahren möcht, kann sich gerne auf der Projekt-Homepage informieren: https://bluescsi.com/v2

Wichtiger Hinweis:

Die Änderungen, die an diesen Dateien von mir vorgenommen wurden, unterliegen der gleichen GNU GPL V3 Lizenz , wie das Original BlueSCSI V2 Projekt: BlueSCSI V2 LICENSE. Das heist, es darf nicht kommerziell genutzt werden.

 
BlueSCSI-V2System
Verwendet in...  
PC-X
PC-X10
PC-MX
MX2
MX2+
PC-2000
MX4
X20
MX300
MX500
WS2000
C30
C40
C50
MX300I
MX500I
WX200
RM200-xxx
RM200-C20
RM300-Cxx
RM400-xx
RM400-xxx
RM400-Exx
RM600-xx
RM600-xxx
RM600-Exx
RM1000
PCD-2
PCD-2T
PCD-2L/-2M
PCD-3T
PCD-3M
PCD-4T
PCD-4H
PCD-4Lsx
PCD-5H
PCD-5T
SCENIC-5T90
PCD-5T-A-PCI-60E
PCD-5T_SMP
Die Firmware-Installation...

... auf dem Raspberry PI Pico (W) ist recht einfach. Wer die Original-Seite zur Firmware-Installation oder Update nutzen möchte, geht hier weiter: GitHub BlueSCSI-v2 wiki Firmware Update

Die Firmware ist hier erhältlich. Für die Standard-Installations-Prozedur braucht es die Datei, die mit .uf2 endet. Nach dem Herunterladen wird der Raspberry Pico (W) mit einem USB-Kabel an den Rechner angeschlossen. Dabei wird beim einstecken des USB-Kabels die "BOOTSEL"-Taste auf dem Raspbery PI Pico (W) gedrückt. Nach dem loslassen ist auf dem PC ein USB-Laufwerk zur Firmware-Installation verfügbar, in dem die *.uf2 Datei hinein kopiert wird. Nach ein paar Sekunden hat der Pico (W) die *.uf2-Datei installiert und startet danach automatisch neu.

FAT32 oder exFAT?

Normalerweise sind SD-Karten mit FAT32 vorformatiert. Das hat aber den Nachteil, das hier die Dateigröße auf 4GB limitiert ist. Deswegen ist exFAT empfehlenswert, weil die Dateien in der exFAT-Partition auch größer als 4GB sein dürfen. Um die SD-Karte mit exFAT zu formatieren, werden z.B. unter LINUX (SuSE, Ubuntu, ...) folgende Tools benötigt:

  • SuSE: fdisk oder parted, exfatprogs und fuse-exfat
  • Ubuntu 20.04: fdisk oder parted, exfat-utils, exfat-fuse
  • Ubuntu ab 22.04: fdisk oder parted und exfatprogs

Der nächste Schritt ist die Konfiguration

Zuerst sollte die SD-Karte mit...

  • "fdisk /dev/mmcblk0" oder "parted /dev/mmcblk0" partitioniert werden, dazu die FAT32-Partition löschen und mit Partitions-Type "07 exFAT" neu anlegen
  • und mit "mkfs -t exfat /dev/mmcblk0p1" formatieren.
  • Als nächstes die SD-Karte mounten
  • Mit dd das Festplatten-Image anlegen: z.B. "dd if=/dev/zero of=HD_example.hda bs=1m count=500" für ein 500 MB großes, leeres Image.
    Für eine SINIX Festplatte Type MP27 z.B. mit "dd if=/dev/zero of=HD00_512_SINIX-5.45B20.img bs=512 count=5052537" und auf die SD-Karte kopieren.

Hier ist die Namens-Konvention erklärt, die das Laufwerks-Image benötigt:

HDxy_Sektorgröße_Sprechnder_Name.hda, CDxy_sektorgröße_Sprechender_Name.iso

Wichtig ist, das die Gesamtlänge des Namens die 64-Zeichengrenze nicht überschreitet.
Dabei bedeutet:

HD - Festplatte
CD - Optisches Laufwerk
FD - Disketten Laufwerk
MO - Magneto-Optisches Laufwerk
RE - Removable (entfernbares Laufwerk)
TP - Sequentielles Band-Laufwerk
  
x - Optionale SCSI-ID (0-7) des Laufwerks-Images, Standard: 1, es werden maximal 7 Laufwerke gleichzeitig unterstützt
y - Optionale LUN (Logical Unit Number), Standard: 0 (zur Zeit ausschließlich 0)
Sektorgröße - Optional, Standard: 512 Byte, Folgende Werte sind zulässig: 256, 512, 1024, 2048, 4096 und 8192
  
Sprechender_Name - Optional, der Text zwischen der Blockgröße und z.B. .hda wird ignoriert

Die Konfigurations-Datei

"bluescsi.ini" auf der SD-Karte hat mehrere Abschnitte. Hier ein Beispiel:
[SCSI] ; Globale Einstellungen, die für alle Laufwerke gelten. Debug=0 ; Off EnableSCSI2=1 ; On   [SCSI0] System=Generic Vendor="SEAGATE " Product="ST32430N " Serial="0123456789ABCDEF" EnableSCSI2=1 ; On HeadsPerCylinder=9 BlockSize=512

Weitere Konfigurations-Parameter sind hier https://bluescsi.com/docs/bluescsi.ini
und hier beschrieben: https://github.com/BlueSCSI/BlueSCSI-v2/wiki/bluescsi.ini
Und hier ein paar Beispiel-Konfigurationen: https://github.com/BlueSCSI/BlueSCSI-v2/wiki/Compatibility
Zu guter Letzt gibt es hier einen Konfigurations-Editor: https://ini.bluescsi.com/

SINIX-HD MP27: ST32430N (72000 Byte/Track, 9 R/W Head, 3992 Cylinder) : dd if=/dev/zero of="HD00_512 SINIX-5.45B20.img" bs=512 count=5052537

SINIX-HD MP33: M2623FA (425MB)

SINIX-HD MP50: ST11200N (1050MB)

SINIX-HD MP81: ST31200N (1050MB)

SINIX-HD MP81D: Quantum TD1.0 C (Empire PD1080S, 1,0GB)

SINIX-HD MP85: ST12400N (2,1GB)

SINIX-HD MP90: IBM DSAS-3540 (540MB)

ST410800N (77700 Byte/Track, 27 R/W Head, 4925 Cylinder) : dd if=/dev/zero of="HD20_512 SINIX-5.45B20.img" bs=2048 count=5045166